Smoothies, begehst du auch diese Anfängerfehler?

Die Regale der Supermärkte sind mittlerweile prallgefüllt und jedes hippe Szene-Cafe hat mittlerweile Smoothies im Angebot. Doch Smoothie ist nicht gleich Smoothie. Und nur weil er durch ein paar Spinatblätter seine grüne Farbe erhalten hat, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch genauso gesund ist, wie er aussieht. Was in den Mixer kommt ist mindestens so wichtig, wie das, was wir bewusst draußen lassen. Bei dir vergeht kein Tag ohne Smoothie? Bei mir auch nicht, vor allem die Grünen, als Frühstücksersatz, haben es mir angetan. Das sind die einfachsten Tipps für den perfekten Smoothie:

 

Früchte im Smoothie

Sie geben uns wichtige sekundäre Pflanzenstoffe und am Beispiel von Heidelbeeren auch jede Menge Antioxidantien. Doch Vorsicht! Durch die leckeren süßen Früchte landet auch jede Menge Frucht-(Zucker) in unserem Glas. Je mehr Obst verwendet wird, desto mehr degradieren wir den Smoothie zu einem Dessert. Und das war ja nicht Sinn der Sache. Gerade für Einsteiger ist es nicht einfach sich einen wohlschmeckenden gesunden Smoothie zu mixen.

Als Orientierung sollte nicht mehr als eine Tasse Obst verwendet werden. Somit bleibt noch genug Platz für geniales Grünzeug, Nüsse und Samen. Anfangs bestanden meine Smoothies fast ausschließlich aus Früchten. Mittlerweile habe ich ein Verhältnis von 3:1 Gemüse zu Früchten. Hinzu kommen Nüsse und Samen.

Tipp: Bananen eignen sich besonders gut, um starken Eigengeschmack von Gemüse aufzunehmen.

 

Die Basis des Smoothies

Damit wir vom Brei zum Smoothie gelangen, benötigen wir entsprechend Flüssigkeit. Meistens wird hierzu Milch, Wasser, pflanzliche Milch oder Fruchtsäfte verwendet. Jedoch haben Säfte in der Regel das schon oben beschriebene Zuckerproblem und eigenen sich daher nicht.

Verwende als Flüssigkeit in deinen Smoothie:

Mandelmilch, Reismilch, Hafermilch, Wasser

Im Supermarktregal stehengelassen werden sollten: Milch und Fruchtsäfte

 

Diese Früchte gehören in den Smoothie

Zuerst ist alles eine Frage der Menge. Hier empfiehlt sich ein kurzer Blick in die Nährstofftabelle zu werfen, um sich einen groben Überblick in Bezug auf den Zuckergehalt zu verschaffen. Zitrusfrüchte und Waldbeeren eigenen sich hierbei sehr gut.

 

Also keine Mango-Smoothies mehr?

Beliebte tropische Früchte wie Mango und Ananas sind aus der Smoothiewelt nicht mehr wegzudenken. Keine Angst, du musst auch in Zukunft darauf nicht verzichten. Es kommt zum einen auf eine gemäßigte Menge als auch auf die Kombination an. Mit ballaststoffreichen Zutaten sowie guten Fetten und Proteinen lässt sich die Achterbahnfahrt des Blutzuckerspiegeln regulieren.

Hierzu eignen sich Avocados, Chiasamen, Hanfsamen, Flohsamenschalen und Nüsse.

 

Protein

Bei einer ausgewogenen Ernährung ist es eigentlich nicht nötig sich extra Proteine zuzuführen. Doch gerade beim Muskelaufbau wird gerne unterstützt. Und da uns Proteine helfen die Ausschläge des Blutzuckers über längere Zeit im Griff zu behalten, sind sie eine willkommene Zutat im Smoothie. Vor allem Nüsse stellen eine beliebte Eiweißquelle dar. Wer Proteine in größere Mengen benötigt, kann auf pflanzliche Proteinpulver zurückgreifen. Ich habe mit Erbsenprotein sehr gute Erfahrung gemacht. Hier kommen auf 100g starke 82g Eiweiß. Der Blick auf die Inhaltstoffe ist obligatorisch. Sehr zu empfehlen sind natürliche nicht raffinierte Produkte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0,8g Protein/kg. Internationale Studien tendieren hier eher zu 0,9g/kg. Wer Muskeln aufbauen möchte sollte diesen Wert nach Absprache mit einem qualifizierten Trainer nach oben anpassen.

Smoothies werden dein Leben ungemein bereichern und mit den Tipps kannst du auch ihr ganzes gesundes und leckeres Potenzial entfalten.

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Torben Götz
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VIDA-Gründer Torben interessiert sich vor allem für Foodtrends aller Art im Bereich der Gesundheit "Probieren geht über studieren".
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