Kaffeealternativen, die du kennen solltest Teil 1

Kaffee zählt bei uns zu den beliebtesten Heißgetränken und Wachmachern, auf das viele nicht verzichten wollen. Doch Kaffee gilt als säurebildend und kann so auch auf den Magen schlagen. Deutlich ungesünder wird der Kaffeegenuss, wenn zusätzlich Zucker, Sirup oder Süßstoff im Kaffee landen. Außerdem hat Kaffee einen gewissen Suchtfaktor und viele Kaffeejunkies bekommen nach ein paar Tagen Verzicht, leichte bis starke Kopfschmerzen oder schlechte Laune als Entzugserscheinung.

Damit nun ein bisschen Abwechslung in den Getränkeplan kommt, findet ihr hier leckere Alternativen. Ob man ganz auf das beliebte Heißgetränk verzichten möchte, ist jedem selbst überlassen. Manchmal macht einfach nur die Dosis das Gift.

1. Kakao

Kakao enthält zwar kein Koffein, dafür aber den Stoff Theobromin, der ähnliche Wirkungen zeigt. Die Bohne steigert zudem die Durchblutung des Gehirns erheblich und kann so für eine erhöhte Konzentration sorgen. Zuständig dafür sind die enthaltenden Flavonoide, denen maßgebliche antioxidative Eigenschaften zugeschrieben werden. Und nicht zu vergessen: die stimmungsaufhellende Wirkung, die jeder Schokoholic bestätigen kann.

Für die Zubereitung übergießt man einfach einen gehäuften Teelöffel reines Kakaopulver (keinen Kaba!) mit warmer Hafermilch und gibt nach Gusto Vanille, Zimt oder Muskat dazu. Für die figurbewusstere Variante kann man auch einfach den Kakao mit warmem Wasser übergießen und dann noch einen Schuss Milch dazugeben.

 

2. Guaraná

Guaraná wächst in der Region des Amazonasbeckens. Die kleinen roten Früchte der Pflanzen enthalten die wertvollen, aber bitter schmeckenden Samen, die auf schonende Weise wach machen und im Gegensatz zu Kaffee die Magenschleimhaut nicht angreifen. Sie enthalten eine hohe Konzentration an Koffein, was durch die gebundenen Gerbstoffe langsamer vom Körper abgebaut wird. Dadurch kann Guaraná bis zu sechs Stunden im Körper wirken, weshalb es sehr sparsam dosiert werden sollte.

Guarana stimuliert unser Gehirn und kann sich sogar positiv auf die Fettverbrennung auswirken. Außerdem wird es auch bei Fieber und Migräne eingesetzt.

Es sei gesagt, das Guaraná einen gewöhnungsbedürftigen Eigengeschmack hat. Man kann es entweder als Tablette schlucken oder etwa eine Messerspitze des Pulvers mit Saft (z. B. Mango-Maracuja- oder Orangensaft), heißer Schokolade oder Getreidekaffee vermischen.

3. Weizen- oder Gerstengrassaft

Weizen- und Gerstengrassaft enthalten zwar kein Koffein, können aber durch ihren überdurchschnittlichen Gehalt an Nährstoffen für viel Energie sorgen. Zugegeben, für manche ist der Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig, doch die gesundheitlichen Eigenschaften sind hervorragend. Beide Gräser sind Nährstoffbomben, die reich an ß-Carotin, Vitamin C, Vitamin E, Eisen, Calcium, Antioxidantien und vor allem dem Pflanzenfarbstoff Chlorophyll sind.

Der Saft kann frisch gepresst oder als Pulver gekauft werden. Für den optimalen Energiekick sollte der Saft des jungen Grases der Weizen- bzw. Gerstenpflanze auf leeren Magen getrunken werden – entweder pur als Shot oder mit Saft bzw. in den Smoothie gemischt.

Wie der perfekte Smoothie gelingt erfährst du hier.

 

4. Ingwerwasser mit Zitrone

Die Ingwer-Knolle macht wach und regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und die Verdauung an. Die ätherischen Öle im Ingwer und das Vitamin C in der Zitrone beugen zudem Erkältungen vor. So stärkt die Wunderknolle unser Immunsystem und mit dem Zitronensaft wird die Entsäuerung des Körpers unterstützt.

Zum Wachwerden lassen sich mit einem kleingehackten daumengroßen Stück Ingwer und dem Saft einer halben Zitrone zwei Tassen heißes Ingwerwasser herstellen. Wer es süß mag, gibt etwas Honig vom Imker des Vertrauens oder Reissirup dazu. Je länger man die Mischung ziehen lässt – am besten zwei Stunden – desto besser ist die Wirkung.

Ähnliche Beiträge

Susanna Güttler
by
Susanna ist studierte Diplom-Ökotrophologin, zertifizierte Ernährungsberaterin und Yogalehrerin. Ihre Leidenschaft gilt gesundem Essen und einem nachhaltigen, gesunden Lebensstil. In ihren zahlreichen Workshops, Einzelberatungen und Kochkursen konnte sie bereits vielen Teilnehmern Ihre Begeisterung für gesunde Ernährung mit hochwertigen Zutaten nahe bringen. Neben der Ernährung hat Susanna in Yoga die perfekte Ergänzung für einen gesunden Lebensstil gefunden. Yoga fördert die Körperwahrnehmung und beeinflusst somit die Lebensmittelauswahl positiv. Für Susanna ist Yoga viel mehr als Körperübung auf der Matte, sondern ein Komplettpaket für Körper, Geist und Seele. Seit ihrer Ashtanga Yoga Innovation Yogalehrerausbildung nach Dr. Ronald Steiner unterrichtet Ashtanga Vinyasa Kurse in Konstanz.
Vorheriger Beitrag
0 geteilt