Hollywoodtrend Intervallfasten: Schnell gesund abnehmen, so funktionierts

Warum eigentlich nicht mal das tun, worauf Beyonce, Hugh Jackmann und Action-Star Dwayne „The Rock“ Johnson schwören? Intervallfasten gehört zu den Top-Ernährungstrends, die dieses Jahr aus Hollywood und dem Silicon Valley zu uns nach Europa gekommen sind. Es gibt verschiedene positive Effekte, die dem zeitlich begrenzten Fasten zugeschrieben werden. Wenn es um das gesunde Wunschgewicht, Entzündungherden im Körper oder der Krankheitsvorbeugung geht, empfehlen viele ganzheitlich orientierte Mediziner das Intervallfasten. Im folgenden Beitrag erfahrt ihr worum es bei Intervallfasten genau geht und auf was ihr achten müsst.

 

Was genau ist Intervallfasten?

Hierbei handelt es sich nicht um eine Diät, sondern vielmehr um eine Ernährungsumstellung. Hierbei werden die Zeiten der Nahrungsaufnahme reguliert. In der einfachsten Form des Intervallfasten, ist alles an Essen erlaubt, nur eben nicht zu jeder Zeit.

 

Warum erzielt man mit Intervallfasten so gute Ergebnisse?

Schon seit der Steinzeit in der die Nahrungsaufnahme vom Jagd- oder Sammelerfolg abhingen, ist unser Stoffelwechsel darauf eingestellt zu bestimmten Zeiten des Mangels auf die Nahrungsaufnahme zu verzichten. Hierbei werden Energiereserven mobilisiert. Der Zucker- und Fettstoffwechsel wird deutlich verbessert und dadurch der gefürchtete Jojo-Effekt vermieden.

 

Intervallfasten mit der 5:2 Methode:

An 5 Tagen in der Woche darf ganz normal gegessen werden, ohne Einschränkung. An den verbleibenden zwei Tagen wird dann gefastet. In der extremen Form wird an diesen beiden Tagen komplett auf die Nahrungszufuhr verzichtet. Gerade am Anfang empfehle ich lediglich die Kalorienzufuhr für Männer auf ca. 600 und bei Frauen auf 500 Kalorien täglich zu reduzieren. Sobald dies problemlos klappt, kann die Kalorienzufuhr weiter nach unten gefahren werden. Hier gilt wie bei so vielem: lerne dich und deinen Körper kennen und finde heraus, was für dich klappt.

 

Intervallfasten mit der 8:16 Methode

Im Gegensatz zur 5:2 Methode stehen die Zahlen 8 und 16 für die täglichen Stunden in denen gegessen bzw. gefastet wird. Das Zeitfenster kann beliebig dem eigenen Tagesrythmus angepasst werden. Die meisten entscheiden sich hierbei das Frühstück auszulassen und erst gegen Mittag die erste Nahrung zu sich zu nehmen. Beispielsweise um 12.00Uhr mittags. Dadurch ergibt sich das Essenszeitfenster bis 20.00Uhr. Innerhalb dieser 8 Stunden darf Nahrung in Maßen, wie sonst auch, zu sich genommen werden. Der Zeitraum vom 20.00Uhr abends bis 12.00Uhr mittags am nächsten Tag sind das 16 stündige Fastenintervall. Bei dieser Methode wird im Fastenintervall auf Kalorien komplett verzichtet. Das heißt Wasser, Tee und Kaffee ungesüsst sind erlaubt. Mit der Zeit kann das Fastenzeitfenster auf bis zu 20 Stunden ausgedehnt werden. So wird aus 8:16 die 4:20 Methode. Als Anfänger empfehle ich mit der 8:16 zu starten.

 

Wem wird vom Intervallfasten abgeraten?

  • Schwangeren und stillende Mütter
  • Krebserkrankte
  • Menschen die an niedrigem Blutdruck leiden
  • Untergewichtige
  • Menschen mit Stoffwechselerkrankung
  • Menschen die an Essstörungen leiden
  • chronisch kranke Menschen

im Zweifelsfall empfiehlt sich mit dem Arzt Rücksprache zu halten.

 

Dringend zu empfehlen:

  • vor allem im Fastenintervall viel trinken, damit die Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt werden können
  • während des Essensintervall auf eine ausgewogene Ernährung achten
  • sich vor dem Start über diese Basics hinaus tiefer mit dem Thema Intervallfasten zu beschäftigen

 

Torben Götz
by
VIDA-Gründer Torben interessiert sich vor allem für Foodtrends aller Art im Bereich der Gesundheit "Probieren geht über studieren".
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